📌📌GEBURTSTAGSWUNSCH++NEUES SHELTER📌📌

Liebe Glücksfellchen-Freunde,

heute hat die Verfasserin dieses und vieler anderer Texte Geburtstag. Und sie hat zwei Wünsche. Den zweiten stellt sie etwas zurück, denn der erste ist so unglaublich groß und wichtig, dass sie ihn mit euch teilen will. Und damit kommen wir zu ihrem Wunsch: Bitte teilt diesen Beitrag und bittet eure Freunde, ihn auch zu teilen. Wir alleine schaffen das nicht, aber mit euch an unserer Seite kann es klappen:

EIN NEUES SHELTER

Heute zeigen wir euch die Pläne und das Konzept. Es sind noch ein paar Stellen zu überarbeiten, deshalb müssen wir mit unserem Architekten Reinhard nochmal hart in die Verhandlungen gehen. Aber das ist normal, sagt er. Und dass er überhaupt kein Geld will, egal wie viele Änderungswünsche wir noch haben, sagt er. Dass es für ihn selbstverständlich ist, uns und unseren Tieren zu helfen, sagt er.

Ein langes Konzept hat er uns geschrieben mit tollen Ideen, von denen wir ein paar aus Kostengründen abspecken müssen. Aber auch dann bleibt das neue Shelter ein Paradies für unsere Hunde.

Und später, viel später, kann man noch eine weitere Etage draufsetzen, sodass ein Tierschützer dort wohnen kann. Dann wären die Hunde nachts nicht mehr alleine.

Wir können gar nicht aufhören zu schwärmen.

Doch dann kommt Reinhard und holt uns aus unserer Wolke. Er spricht über die Kosten. Und das haut uns um.

Er hat 60.000 bis 80.000 Euro kalkuliert. Eine gigantische Summe. Für deutsche Verhältnisse ist das fast nichts, aber für uns eine Summe jenseits dessen, was wir aufbringen können.

Selbst, wenn wir abspecken und nicht so sehr auf erneuerbare Energien setzen, brauchen wir so unvorstellbar viel Geld, das wir uns schon fast von dem Traum wieder verabschieden.

Sicher ahnt ihr, was nun kommt. Die Spenden. Genau. Aber wir haben inzwischen viele Möglichkeiten aufgetan. Deutsche Firmen in Rumänien angeschrieben, Leute kontaktiert, die uns helfen, Gelder aufzutreiben, in Rumänien soll es Fördergelder geben, wenn man ein Shelter baut usw. Es ist viel Arbeit und wir sitzen rund um die Uhr an den Rechnern.

Aber wir brauchen eure Hilfe auch. Es ist eine kleine Rechenaufgabe:

Aktuell haben wir 17.677 Likes. Wenn jeder, der uns mag, nur 2 (Zwei!) Euro spendet, hätten wir etwa. 35.000 Euro. Wahnsinn!
Natürlich wird nicht jeder diesen Beitrag lesen und schon gar nicht wird jeder diesen Betrag spenden. Das ist uns bewusst.

Wir brauchen trotzdem jeden Cent. Wir werden auch immer wieder die Höhe der eingegangenen Spenden mitteilen. Wir möchten, dass ihr alle ein Teil des Shelters werdet. Ihr sollt alle „Glücksfellchen“ werden. Und wir haben eine tolle Idee. Jeder der spendet, wird „verewigt“ im neuen Shelter.
Wir werden eine Wand des Shelters mit den Namen der Menschen versehen, die uns und unseren Hunden geholfen haben.

Jeder Hund soll einen Pfotenabdruck spenden, den wir auf diese Wand bringen und in jede Pfote wird ein Name geschrieben. Ein Name des Spenders.

Der Name des Menschen, der dazu beigetragen hat, dass sie aus dem verseuchten, kaputten Shelter herauskommen. Dass sie im Winter eine Heizung haben und im Sommer viel Schatten. Dass sie im Shelter medizinisch versorgt werden können. Dass sie schon im Shelter ein Gefühl dafür bekommen, wie es ist, ein lebenswertes Leben zu haben.
Dass unsere Welpen uns nicht wegsterben, weil wir keine Isolierstation haben.
Dass die Hunde nicht mehr unter freiem Himmel aufwachen müssen nach der Kastration. Dass ihre „Häufchen“ fachgerecht entsorgt werden können. Dass es ganz einfach sein wird, Hygienevorschriften einzuhalten. Dass wir in den Futtersäcken keinen Ratten- und Mäusekot mehr finden. Dass wir einen abschließbaren Medikamentenschrank bekommen.
Und dass sie dann nicht mehr aus dem Dreck kommend vermittelt werden müssen.

Wenn ihr also immer schon euren Namen in einer Hundepfote haben wolltet, habt ihr jetzt die einmalige Chance.

Aber Spaß beiseite. Ihr alle könnt uns helfen, diesen Traum zu erfüllen. Werdet Teil dieses Shelters, verfolgt unsere Arbeit, seht euch an, was wir tun, seid dabei, wenn wir den Bau beginnen, zeigt uns, dass ihr wirklich unsere Arbeit unterstützt. Fahrt mit uns nach Rumänien. Schaut euch an, wie ein Traum wahr wird.

Gebt den Hunden ein artgerechtes Tierheim.

Spenden könnt ihr hier:
Spendenkonto:
Hannoversche Volksbank
IBAN: DE84251900010687242500
BIC: VOHADE2HXXX
Paypal:
gluecksfellchen@web.de

 

BITTE ALS VERWENDUNGSZWECK „NEUBAU“ ANGEBEN

Wir brauchen nicht eure Ersparnisse, sondern nur das, was ihr uns geben wollt.

Danke.

 


Liebe Glücksfellchen-Freunde,

wir haben euch 9 Tage teilhaben lassen an unserer Reise nach Rumänien und an den Erlebnissen dort.
Manches war schlimm, manches war wunderbar, alles in allem sind wir mit unserem Shelter meilenweit von dem entfernt, was befriedigend wäre.
Wir haben keine Küche, keine Waschmaschinen, keine Medikamentenschränke und keine geschlossenen Lagermöglichkeiten für Futter und Ähnliches.
Aber wir können damit umgehen.
Für die Hunde ist es ein Ort, an dem sie leben können, ohne dass ihnen Menschen etwas Böses wollen.

Trotzdem sterben uns zu viele Hunde.
Mit einer Quarantänestation und einem kleinen Krankenbereich wäre vieles einfacher.
Doch unsere Hunde sind robust, sie kommen von der Straße.

Heute haben wir lange im Team diskutiert. Können wir unseren Freunden die Wirklichkeit zeigen? Oder müssen wir sie glauben lassen, alles sei schön und toll?

Sind unsere Freunde entsetzt, wenn sie die Bilder sehen oder wollen sie trotzdem noch Hunde von uns?

Schließlich sind wir zu einem Entschluss gekommen.

Ihr, liebe Glücksfellchen-Freunde, ihr unterstützt uns so sehr.
Jeden Tag wieder. In euren Kommentaren schickt ihr uns Kraft und Mut, ihr adoptiert unsere Hunde, ihr nehmt sie in Pflegestellen auf, ihr gebt ihnen Liebe, ein Zuhause und Essen und ihr macht ihnen sogar Platz in euren Betten 😉
Und eure Spenden helfen uns, unseren Hunden zu helfen.
Ohne all das wäre unsere Arbeit zum Scheitern verurteilt.

Deshalb denken wir, ihr könnt euch den folgenden Film ansehen, ohne uns zu verurteilen.

Wir brauchen etwa 12 Minuten eurer Zeit.

Schaut und staunt, was wir trotz der Schwierigkeiten, die eine ausgediente Schweinemastanlage mit sich bringt, auf die Beine gestellt ahben.
Ohne elektrischen Strom, ohne fließendes Wasser, ohne irgendeine Möglichkeit, die täglichen Ausscheidungen unserer Lieblinge zu entsorgen.

Danke, dass ihr uns 12 Minuten schenkt.

Besucht uns auch bei YouTube

 

 


UNSERE REISE NACH TARGU JIU – EINE REISE INS ELEND – Tag 9 – Letzter Tag

Traurig stehen wir auf. Der Abschied steht bevor und schnürt uns die Kehle zu. Es gibt noch unglaublich viel zu tun, aber wir haben nur bis 17 Uhr Zeit. Wie sollen wir alles schaffen?

Unser kleines Welpenmädchen, dessen beide Schwestern gestorben sind, scheint sich zu erholen. Heute Morgen hat sie etwas gehustet und wir haben sie direkt mitgenommen zum Tierarzt. Ist aber nichts Schlimmes. Drückt mit uns die Daumen.

Die guten Nachrichten heitern uns auf: Faro, unser Junge mit den dicken Hoden hat keinen Krebs. Das Ergebnis bekommen wir, als wir ihn nach der Kastration abholen. Wir atmen tief durch und sind erleichtert. Er ist ein Traumhund und nun geht es aufwärts mit ihm.

Zuerst bringen wir Odin zu Claudia, unserer Shelter-Chefin ins Büro, er wird ihr ab heute Gesellschaft leisten, bis er ausreisebereit ist.
Als wir zurückkommen zum Auto, blutet Faro so stark an der Wunde, dass wir direkt wieder zum Tierarzt fahren, aber es ist nicht schlimm. Nur ein bisschen Nachbluten. Er wird versorgt und wir können wieder weiter.
Noch dazu haben wir ein dickes Knöllchen bekommen, weil wir direkt vor der Tierarztpraxis geparkt haben, weil wir in großer Sorge um Faro waren.
Der „Herr“, der das Ding geschrieben hat, wollte nicht mit sich reden lassen und ist hart geblieben. Klar, ihm bedeutet ein Hundeleben wahrscheinlich nichts.
Schon ist unsere Planung über den Haufen geworfen.

Wir sind stinksauer und die Stimmung ist am Nullpunkt.

Am Straßenrand sehen wir eine kleine Hundefamilie. Als wir anhalten, um unsere belegten Brötchen, die wir immer morgens in der Pension bekommen, an die ausgemergelte und klapperdünne Mutter zu verfüttern, ergreift sie die Flucht. Wieder einmal wird uns bewusst, welch schreckliche Erfahrungen sie gemacht haben muss, denn sie lässt einfach ihre Kinder im Stich. Das würde eine Mutter normalerweise nicht tun. Sie würde sie verteidigen und auf sie aufpassen.
So geben wir den Welpen die Brötchen, denn auch sie sind dünn. Sie stürzen sich auf den Belag und essen am Ende auch noch die trockenen Brötchen.

Niedergeschlagen fahren wir zum Shelter, denn es heißt allmählich Abschied nehmen.
Vorher noch einen Abstecher zum Baumarkt (bald werden sie uns mit Handschlag begrüßen), 30 Bälle kaufen, Leckerli und Mäntelchen für die drei Welpen, die vor Viorels Tür gelegen haben. Nun haben sie pinkfarbene Hundekörbchen und wärmende Mäntel, denn im Shelter gibt es keine Heizung.

Im Shelter schauen wir uns nochmal die Gruppen an, die wir neu gebildet haben. Fast alle Hunde sind jetzt im neu geschaffenen Auslauf und können laufen, spielen, toben.
In den Gehegen, die sich in einer Halle befinden, sind nur noch die Hunde, die sich nicht so gut mit den anderen verstehen und die ständig für Stress sorgen.
Sie tun uns von Herzen leid, aber wir können keine Beißereien riskieren und wenn wir sie so ansehen, machen sie keinen unzufriedenen Eindruck.

Wir schmeißen mit den neu gekauften Bällen um uns und verteilen Leckerli. Heulend und mit schweren Herzen kuscheln wir nochmal mit allen Hunden und am liebsten möchten wir alle mitnehmen.
Leider geht das nicht.

Tränenreich verabschieden wir uns von unseren rumänischen Kollegen und versprechen, ganz bald wiederzukommen.

Wir steigen ins Auto und sehen nicht mehr zurück, sonst wären wir komplett in Tränen aufgelöst.

Schnell noch mit dem Mietwagen in die Waschanlage und auch innen säubern wir das Auto, damit wir keine teure Reinigung bezahlen müssen.

Zwischen Waschanlage und Pension sehen wir wieder einige Autos der staatlichen „Dogcatcher“. Es ist für uns ein Schlag in den Magen, aber wir können nur ohnmächtig zusehen, wie sie die Hunde einfangen.

In der Pension angekommen, sitzen wir noch ein Weilchen mit Claudia zusammen und dann müssen wir packen, noch ein Stündchen schlafen und um 19 Uhr fahren wir nach Bukarest.
Vier Stunden Fahrt bis zum Flughafen und dann geht es nach Hause.

Auch hier ist der Abschied voller Tränen und Umarmungen.

Ereignisreiche Tage gehen zu Ende.
Wir haben so viel Elend gesehen und doch soviel Liebe.

Unser Shelter befindet sich in einem katastrophalen Zustand, wir haben kein fließendes Wasser, sondern mussten damals, als wir anfingen von einem 200 Meter entfernten Brunnen Rohre verlegen und eine Pumpe anschließen, damit wir überhaupt Wasser haben. Manchmal frieren diese Rohre im Winter ein verschiedenen Stellen ein und dann müssen wir warten, bis sie wieder auftauen.

Strom haben wir auch keinen, sondern nur einen mit Benzin betriebenen Generator. Er macht einen Höllenlärm, aber wir behelfen uns damit. Allerdings haben wir dadurch kein Licht und müssen alles vor Sonnenuntergang erledigen, was im Winter natürlich schwierig ist.

Auch die ganzen „Häufchen“ der Hunde können wir nicht so entsorgen, wie wir das von Deutschland gewohnt sind. Wir sammeln sie in leeren Futtersäcken und bringen sie zu den öffentlichen Müllsammelstellen. Davon gibt es hier reichlich.

Trotz all dieser widrigen Umstände, haben wir es geschafft, den Hunden eine einigermaßen erträgliche Unterkunft zu schaffen.
Unsere Aufgabe diesmal war, die Gehege im Innern der Halle zu vergrößern, mehr Auslauffläche innen und außen dazu zu gewinnen. Das ist uns gelungen.

Nun brauchen wir nur noch viele Adoptanten für unsere Hunde, damit sie ein schönes Zuhause bekommen.
In den nächsten Tagen werden wir unsere Schätze nach und nach vorstellen.

Teilt unsere Reiseberichte, erzählt euren Freunden davon und helft uns, tolle Hundekörbchen in wunderbaren Familie für unsere Lieblinge zu finden.
Danke.


UNSERE REISE NACH TARGU JIU – EINE REISE INS ELEND – Tag 8

Zuerst sind wir zum Shelter gefahren und haben uns dort mit unserem Tierarzt getroffen. Er hat einige Hunde, die schlecht laufen können oder hinken, untersucht und Medikamente verordnet.
Sie bekommen u.a. hochdosiertes Kalzium, das sich direkt in die Knochen einlagern kann, damit sich bei den Hunden, wo es an der Knochendichte liegen könnte, die gesundheitliche Situation verbessert. Zwei von ihnen werden wohl um eine Operation nicht herumkommen.

Danach haben wir Faro, einer unserer Sceletons (so nennen wir die Streuner, die nicht hineinkommen, aber unsere Futterplätze aufsuchen und sich immer am Shelter aufhalten) zur Tierklinik gebracht.
Er hat Probleme mit den Vorderbeinchen und fast kein Fell, Seine Hoden sind riesig groß und er muss dringend kastriert werden. Auf jeden Fall wird eine Gewebeprobe eingeschickt, um sicher zu gehen, dass nichts bösartiges dahintersteckt.
Im günstigsten Fall ist es ein hormonelles Problem.

Von dort sind wir zurück gefahren zu Claudia, unserer „Chefin“ des Shelters. Dort sehen wir uns an, wie eine Ausreise organisiert wird.
Anschließend sind wir wieder im Shelter zur groß angelegten Entwurmungs- und „Entflohungsaktion“ der Hunde, die am Wochenende ausreisen werden. Ihre Krallen werden geschnitten und dann kann es am Donnerstag losgehen.
Odin wird bei Claudia bleiben und er ist schon sehr interessiert an den Räumlichkeiten. Man könnte meinen, er wäre schon immer hier gewesen.
Wenn wir aus dem Fenster sehen, müssen wir schon wieder den Anblick der beiden Kettenhunde ertragen. Claudia hat schon mehrmals mit den Besitzern gesprochen, aber sie geben nicht nach. Die Hunde bleiben an der Kette, Tag und Nacht, das ganze Jahr.

Nach diesem kurzen Aufenthalt haben wir wieder im Shelter gearbeitet. Aus zwei kleinen Gehegen haben wir ein größeres gemacht, damit die Hunde mehr Platz bekommen.
Medikamente mussten sortiert und auf ihr Mindesthaltbarkeitsdatum geprüft werden.

Und wieder haben wir uns die Rudelkonstellation angesehen und alle Hunde nochmal hinaus gelassen ins Freie, damit sie toben und laufen können.

Inzwischen haben sich auch die drei Welpen eingewöhnt, die Viorel vor seiner Haustür gefunden hat. Wir haben ihnen noch eine Hundehütte ins Gehege gestellt, in der sie sich zusammenkuscheln können. Sie haben mit uns getobt und sich sehr „beschmusen“ lassen.

Durch das zusätzlich angemietete Außengelände haben wir nun ein neues Konzept verwirklichen können: die beiden großen Spielhallen bleiben den ganzen Tag geöffnet und alle Hunde können sich hier und draußen aufhalten, wie sie es wünschen.
Die Hunde, die abends noch in den Hallen sind, haben die Möglichkeit, dort zu bleiben. Die Hunde, die noch im Außengelände sind, müssen in ihre Gehege und können dort in ihre Hütten krabbeln.
So können die Hunde selbst entscheiden, wie sie die Nacht verbringen möchten.

Unsere Vision für unsere Hunde ist ein „Open Shelter“.
Das heißt, dass die Hunde die Möglichkeit haben, zwischen drinnen und draußen zu wechseln, wie sie es möchten. Leider können wir das auf diesem Gelände nicht verwirklichen, weil einfach zu viele Gefahren lauern auf der alten Schweinemastanlage lauern.
Vielleicht gewinnt jemand im Lotto? Wer weiß? 😉

Heute sind wir ein ganzes Stück hinter Claudia, unserer „Shelter-Chefin“ hergefahren, weil wir nochmal im Baumarkt waren, um Spielsachen und Körbchen für die drei Welpen zu kaufen.
Unterwegs haben wir uns dann gewundert, dass wir in eine völlig andere Richtung fuhren. Als das kleine blaue Auto dann vor einem Haus angehalten hat, durften wir feststellen, dass wir uns im rumänischen Verkehr an das falsche Auto gehängt haben. 😉
Glücklicherweise haben wir den Baumarkt alleine wiedergefunden.

Auf dem Weg zum Shelter haben wir einen grausigen Fund gemacht: Am Straßenrand lag eine tote Hündin, am Vorderbein gefesselt und einfach so liegengelassen.
Unsere Ohnmacht, ihr nicht helfen zu können, lässt einen großen Kloß im Hals aufsteigen.
Als wir anhalten, um sie zumindest von der Straße zu ziehen, werden wir beschimpft und verscheucht. Jetzt wissen wir, wie sich die Streuner fühlen.

Nachdem wir völlig müde und mit steifen Knochen das Shelter in Richtung Pension verlassen wollten, sitzt Ioana, eine stolze Hündin, hoch oben auf Claudias Auto. Ein tolles Bild. Doch bis wir unsere Handys zücken konnten, ist sie schon wieder heruntergesprungen.

So allmählich kennen unsere Fellnasen uns genau und sie freuen sich wie verrückt, wenn wir kommen.
Unsere Herzen sind schwer und etwas wie Wehmut schlägt uns auf die Stimmung. Als wir angekommen sind, kam es uns vor, als hätten wir unglaublich viel Zeit. Und nun ist schon der vorletzte Tag vorbei und wir fühlen Abschiedsstimmung. Die Hunde springen um uns herum, als würden sie das auch merken und als wollten sie uns nicht gehen lassen.

 


UNSERE REISE NACH TARGU JIU – EINE REISE INS ELEND – Tag 7

Heute Morgen der obligatorische Besuch mit Odin beim Tierarzt. Er wurde von oben bis unten durchgecheckt, die Ergebnisse müssen wir abwarten. Der kleine Kerl war wie jeden Morgen putzmunter und hat alles sehr entspannt über sich ergehen lassen.

Unserer kleinen Olly muss leider das lahme Beinchen amputiert werden. Wir sind geschockt, denn zuerst hatte man uns Hoffnung gemacht, als wäre es noch zu retten. Aber weil das Bein völlig in die Wirbelsäule drückt, kämen mit den Jahren auch dort Schäden hinzu.

Eine Hündin aus der Pension, in der wir wohnen, mit der wir zuvor schon beim Tierarzt waren, hatte einen erfrorenen und dadurch abgestorbenen Schwanz. Der musste leider amputiert werden. Das ist dann direkt gemacht worden. Nun hat sie ein fachgerecht amputiertes Schwänzchen. Sie tut uns sehr leid, aber es ist viel besser, als bei so vielen anderen unserer Hunde, denen der Schwanz einfach so auf einem Holzblock abgehackt wird. Aus Spaß und zur allgemeinen Belustigung.

Wir haben uns dann aufgeteilt, um alles irgendwie zu bewältigen.

Im Baumarkt haben wir große Tonnen mit Deckeln gekauft, um das Futter darin zu lagern, denn die Säcke werden von Mäusen angeknabbert und von den Hunden auch. Nun können wir alles in die großen Fässer packen und mit einem Deckel verschließen.

Gleichzeitig verwenden wir ab heute einen anderen Teil der Tonnen, um darin die Exkremente der Hunde zu lagern. Wir können sie leider nicht täglich entsorgen, und es ist eine ganze Menge, was da zusammenkommt, deshalb werden sie bis zur Entsorgung zwischengelagert, ohne dass die Hunde ständig drangehen.
So können wir verhindern, dass Krankheitskeime im Verdauungssystem der Hunde landen, die sie wiederum schwächen.

Auf dem Parkplatz des Baumarktes irrte ein kleiner zuckersüßer Hund herum. In Rumänien werden Hunde, die sich in der Nähe von Geschäften aufhalten, gnadenlos mit Giftködern getötet.
Wir haben uns lange dort aufgehalten und beobachtet, ob vielleicht eine Mutter und Geschwister in der Nähe sind. Nichts war zu sehen, in den beiden in der Nähe gelegenen Sheltern war auch keine Hundefamilie zu finden, zu denen die kleine Maus gepasst hätte. Bevor nun irgendjemand dieses kleine Hündchen vergiftet oder überfährt, haben wir das kleine Schätzchen mitgenommen.

Viorel, unser Mitarbeiter im Shelter kam uns schon ganz aufgeregt entgegen, als wir endlich im Shelter ankamen. Er hatte morgens vor seiner Haustür 5 Welpen gefunden, von denen zwei so zerbissen waren, dass sie in seiner Wohnung gestorben sind. Weinend hat er uns gebeten, die anderen drei aufzunehmen.
Wie kann man das einem Mann mit so einem weichen Herzen verweigern? Natürlich können auch sie in der Welpenstube bei Claudia bleiben.
Heute waren wir insgesamt nur etwas mehr als zwei Stunden im Shelter, die wir dazu genutzt haben, die neuen Rudel zu beobachten und wenn es nicht geklappt hat mit den Hunden, die wir zusammengeführt haben, mussten wir halt nochmal umstellen.

Was uns und unsere Arbeit so wertvoll macht und das Ganze aushalten lässt, ist, zu sehen, wie sich diese geschundenen und von Menschen gequälten und vergessenen wundervollen Wesen nach und nach auf uns einlassen, weil sie merken, dass wir Gutes für sie tun.

Diese Entwicklung in den paar Tagen, die wir hier sind, zu beobachten, lässt uns unser Herz weit aufgehen.

Unterwegs kamen wir an einem unglaublich pompösen Friedhof vorbei, der im krassen Gegensatz zu den sonstigen Umständen hier steht. Beeindruckt hat uns, dass auch hier Streuner leben.

Rodica, unsere rumänische Pflegestelle hat unsere Kleine vom Baumarkt aufgenommen und päppelt sie nun erstmal auf. Sie ist dort in guten Händen, denn Rodica ist eine sehr erfahrene Frau und hat viele Hunde bei sich zuhause.

Natürlich haben wir auch Latoya einen Besuch abgestattet. Sie und Luana, die an einem Schlaganfall gestorben ist, hingen wirklich wie Pech und Schwefel zusammen. Das ist auch der Grund, weshalb es ihr nicht so gut geht.
Im ersten Moment macht sie einen entspannten Eindruck, doch beim zweiten Hinsehen fällt uns ihr trauriges Gesicht auf. Und sie bewacht mit „Klauen und Zähnen“ das Futter. Früher, als Luana noch bei ihr war, hat sie das nicht getan.
Es sieht fast so aus, als warte sie auf Luana und verteidige das Futter, damit Luana etwas zu essen hat, wenn sie zurückkommt.
Wie sollen wir ihr bloß erklären, dass dies nicht der Fall sein wird?

Am allerbesten wäre es für unser kleines „Dreibeinchen“, wenn wir schnell ein endgültiges Zuhause für sie fänden.

Und unser drittes Welpenmädchen macht einen guten Eindruck, wir hoffen inständig, dass sie wieder gesund wird.

Die Bilanz des heutigen Tages: Vier neue Welpen, kranke Hunde, zwei die bei Viorel gestorben sind, viel Kontakt zu unseren rumänischen Freunden.

Wir sind müde, aber die abendliche Verzweiflung bleibt heute aus. Man kann sagen, dass heute fast ein guter Tag war.

 


UNSERE REISE NACH TARGU JIU – EINE REISE INS ELEND – Tag 6

Wir sind im Tal der Tränen.
Traurig, verzweifelt und völlig entkräftet.
Unser Hundebaby Nummer zwei ist letzte Nacht auch gestorben. Sie war so schwach, dass ihr auch die Bluttransfusion nicht mehr helfen können.

Schweigend und weinend fahren wir mit Odin zum Tierarzt. Er ahnt nichts und turnt munter im Auto herum. Seine tägliche Spritze nimmt er sehr gelassen hin.

Wir haben die Fensterhöhlen im Shelter mit Zäunen vernagelt. Das ist nötig, denn von dem neuen Stück, das wir dazu mieten durften, dürfen wir nur den „Innenhof“ und zwei Eingänge benutzen. Die Hallen sind tabu, weil sie in einem furchtbaren Zustand sind. Ohne diese Maßnahme würden die Hunde von außen in diese fast lebensgefährlichen Hallen springen.

Und direkt stand unser Vermieter wieder auf der Matte und wollte die Miete bis zum Jahresende bezahlen.
Da wir aber schon lange nach einer anderen Lösung suchen, weil die Zustände nicht wirklich optimal sind und auch gesundheitliche Gefahren von alten Restbeständen der Schweinezuchtanlage bestehen könnten, haben wir es geschafft, ihn auf die Miete bis zur Mitte des Jahres herunterzuhandeln.

Über den Zustand und die gesamte Anlage werden wir zum Wochenende noch ein Video zeigen.

Dann haben wir alle Zwinger und alle Gänge und alle Zwischenräume gesäubert und vom Gerümpel befreit, damit wir überhaupt Zäune ziehen können.

Alles in allem werden die Hunde immer zutraulicher, je länger sie uns beobachten.
Dadurch können wir feststellen, dass sie, wenn sie mehr Kontakt zu Menschen hätten, die sich Zeit für sie nehmen, sehr liebevolle und anschmiegsame Hunde würden.

Leider hat unser rumänisches Team, das aus einer Kernmannschaft von drei Leuten und einigen Helfern besteht, kaum Zeit, sich intensiv mit den einzelnen Hunden zu beschäftigen. Es ist einfach zu viel Arbeit, die sie alle ehrenamtlich nach Feierabend erledigen.

Deutsche Volontäre wären das Beste, was ihnen und den Hunden passieren könnte.

Während aller Fahrten, die wir zu erledigen haben, sind wir völlig entsetzt, dass es wieder so unglaublich viele Straßenhunde gibt, obwohl wir letztes Jahr über 400 Hunde kastrieren ließen.

Es sind einfach wieder zu viele. Zu viele tote Welpen, ein toter Husky, halb unter Schnee begraben und wir sehen voller Entsetzen einen anderen großen schwarzen Hund, der den Husky frisst.

Ohne Worte.
Fassungslos.

Es ist kalt, es schneit, die Hunde auf der Straße haben nichts. Sie liegen im Schnee, es schneit auf sie, aber sie haben kaum Kraft, einen Unterschlupf zu finden. Also bleiben sie einfach liegen. Manche erleben den nächsten Morgen nicht mehr.

Und dann erhalten wir die nächste Hiobsbotschaft: Luana unsere wunderbare Hundemama, die nicht von ihrer dreibeinigen Tochter Latoya wegzukriegen war, hat einen Schlaganfall erlitten und ist gestorben.

Der Hals ist wie zugeschnürt, wir können nicht mehr reden. Tränen laufen über die Wangen, abwischen können wir sie nicht mehr.

Luana und ihre Tochter Latoya waren so aufeinander fixiert, dass wir sie nur zusammen vermitteln können. Nun ist Luana tot und wir wissen nicht, wie Latoya damit fertig wird. Sie hat nur drei Beine und wir achten sehr auf sie. Trotz unserer Trauer.

Claudia, unsere rumänische Tierschützerin und und Leiterin des Shelters fühlt sich außerstande, noch mit uns in die Pension zu fahren. Zu viele gestorbene Hunde in den letzten Tagen. Sie hält das kaum aus.

Wir stochern im Essen herum und gehen erschöpft, emotional und körperlich, ins Bett.


UNSERE REISE NACH TARGU JIU – EINE REISE INS ELEND – Tag 5

Noch beim Frühstück erreichen uns neue Horror-Nachrichten aus der Klinik: den beiden Welpenmädchen geht es sehr schlecht. Sie sind sehr schwach und verweigern das Fressen.
Wir sind am Boden zerstört, der Schock sitzt tief.
Ursache dafür ist eine Anämie, in dem Alter lebensgefährlich.
Unser wunderbarer Alf wird ihnen Blut spenden. Ein Arzt kommt mit einer Helferin ins Shelter und „lässt Alf zu Ader“. Er macht das ganz toll und wir kämpfen mit den Tränen, als wir sehen, dass dieser wunderbare Hund die gesamte Prozedur völlig ruhig über sich ergehen lässt.

Dann wird die Bluttransfusion in die Klinik gebracht und den beiden kleinen Mädchen verabreicht.

Es geht ihnen besser, aber sie schweben in Lebensgefahr.
Claudia holt sie abends nach Hause zu sich in die Welpenstube.

Odin bekommt seine Spritze und macht einen munteren Eindruck.Er scheint der erste vegane Hund zu sein, wie auf einem Foto zu sehen ist.

Wir haben einen festen Termin mit dem Vermieter der Hallen. Wir brauchen mehr Platz und er will ihn uns nicht so gerne geben, weil er dann Probleme mit seiner Traktordurchfahrt bekommt. Aber unsere Vorsitzende verhandelt hart und wir bekommen ein Stück Außengelände dazu. Der Vermieter auf der anderen Seite ist damit einverstanden, verlangt aber einen Sichtschutz und einen weiteren Zaun.
Es ist ein riesiges Stück zwischen zwei Hallen, dass wir noch perfekt einzäunen müssen
Wieder geht es in den Baumarkt, wir besorgen alles, was noch nötig ist und zusammen mit den gestern gekauften Sachen werden wir das schnell umsetzen.
Im neu geschaffenen Seiteneingang legen wir auch noch Stroh aus, damit unsere Schätze dort etwas wärmer liegen, als auf dem nackten und doch ziemlich kalten Boden.
Die wärmenden Hütten gefüllt mit warmen Decken, unterlegt mit Stroh werden von den Hunden sofort angenommen. Sie toben und rasen herum, obwohl es wieder geschneit hat und es sehr kalt ist.

Wir holen tief Luft und stellen die Gruppen nochmal neu zusammen, denn durch den vergrößerten Auslauf können wir in der Halle ein paar Gehege vergrößern, sodass die Hunde dort auch mehr Bewegung haben.
Wir müssen die neuen Rudel natürlich im Auge behalten, denn ob sie sich verstehen, kristallisiert sich erst mit der Zeit heraus.

Endlich haben wir uns eine Herzensangelegenheit erfüllt: Die Hunde, die schon lange im Shelter sitzen und nicht so gut mit den anderen zurecht kommen, haben wir in Einzelspaziergängen ausgeführt. Wir konnten sie außerhalb des Shelters sogar von der Leine lassen und sie blieben in unserer Nähe.
Das sind die Momente, in denen wir mit den Tränen der Rührung kämpfen.

Am Abend treffen wir uns mit unserem rumänischen Team in unserer Pension, essen gemeinsam und planen den nächsten Tag.
Langsam macht sich Erschöpfung breit

 


UNSERE REISE NACH TARGU JIU – EINE REISE FÜR UNSERE HUNDE – Tag 4

Es hat den ganzen Tag geregnet und später noch geschneit. Unseren Tag haben wir aber gut nutzen können. Wir sind mit den aktuellen Gegebenheiten immer noch nicht zufrieden. Unsere Träume von einem besser geeigneten Tierheim schwirren uns immer wieder im Kopf herum. Doch momentan können wir nur mit dem arbeiten, was wir zur Verfügung haben. Wir wollen den Hunden auf jeden Fall die bestmögliche Versorgung bieten und dazu gehört definitiv ausreichend Bewegung. Daher haben wir im Außenbereich einen zusätzlichen Auslauf in arbeit. Dazu muss ein weiterer Zaun mit Tor gebaut und zwei Halleneingänge sowie der Außenbereich von Schutt, Dreck und Müll befreit werden.

Das Material haben wir heute schon mal besorgen können. Ganz unproblematisch verlief es jedoch nicht. Unser Auto, welches wir in Rumänien zur Versorgung der Hunde haben, musste vor ein paar Tagen in die Werkstatt. Eigentlich war alles wieder in Ordnung, doch auf dem Rückweg vom Baumarkt gab es wieder Probleme mit dem Motor. Wir haben bei der Werkstatt angerufen und am Straßenrand gewartet. Dabei sahen wir auf einem Grundstück einen angebundenen Hund, der so stark hustete, dass er sich schleimig erbrechen musste. Es tat uns so leid nichts tun zu können.
Ein Stück weiter lag ein toter Hund, den wir bereits vor 3 Tagen am Straßenrand gesehen hatten. Heute hat sich ein anderer Hund an ihm sein Bäuchlein gefüllt. Es zeigt auf so grausame Art, wie groß die Not der Hunde hier ist. Viorel, einer unserer Pfleger war dabei. Ihm stehen immer sofort die Tränen in den Augen, wenn einem Hund etwas passiert oder krank ist. Die Bilder lassen uns nicht wieder los, machen uns unendlich traurig und geben uns gleichzeitig aber den starken Willen, niemals aufzugeben!

Die Werkstatt hat uns leider versetzt. Im Schritttempo ging es somit zurück zum Shelter. Um die Zeit wieder gut machen zu können, haben wir direkt losgelegt die Gänge auszuräumen. Wir hoffen, dass wir den Auslauf morgen fertigstellen können.

 


UNSERE REISE NACH TARGU JIU – EINE REISE FÜR UNSERE HUNDE – Tag 3

Heute war ein effektiver Tag. Wir waren am Morgen wieder kurz mit Odin beim Tierarzt. Er bekommt 4 Tage lang morgens eine Spritze zum Aufbau seines Immunsystems. Er wird immer munterer und hat letzte Nacht sogar überwiegend ruhig zwischen uns geschlafen.

Danach ging es direkt wieder ins Shelter. Wir haben die Zwinger gereinigt und einen weiteren Auslauf für 6 Hunde erstellt, die zuvor in einem kleineren Zwinger saßen. Dafür konnte wieder ein Zwinger vergrößert werden. Sie haben sich so wohl gefühlt. Auch wenn es nicht das Leben ist, was wir uns für sie wünschen, ist es dennoch ein kleiner Zugewinn für ihre derzeitige Situation. Aber dafür haben wir auch ganz schön geschwitzt. Allerdings auch mit fremdem Zutun. Denn erst als wir die eine Hundehütte schon nicht mehr tragen konnten und absetzen mussten, ist uns aufgefallen, dass Murphy sich einfach als blinder Passagier hineingeschlichen hatte.

Neben kleinen Anekdoten schlaucht das Erlebte hier allerdings sehr. Denn von unseren 3 kleinen Welpen gibt es leider traurige Nachrichten. Eine der kleinen Welpen ist über die Regenbogenbrücke gegangen. 😢 Die anderen zwei sind soweit stabil und wir hoffen, dass sie bald wieder fit sind und sie sich auf ihr neues Leben freuen können. Es wird uns sehr deutlich, dass es absolut notwendig ist, ein Team zu sein, dass sich gut versteht, sich gegenseitig stützt und wieder aufbaut. Nur so kann effektiv für die Hunde etwas bewirkt werden. Dieses Glück haben wir hier glücklicherweise. Jeden Tag durchleben wir sämtliche Emotionen und wir genießen jeden Moment der Fröhlichkeit, die man bei allem Schweren hier nicht verlieren darf. Denn wir brauchen unsere Energie für die Hunde.

 


UNSERE REISE NACH TARGU JIU – EINE REISE DES ELENDS – Tag 2

Schlimme Nachrichten, drei Welpen sind krank, Claudia ist in der Tierklinik und wir hoffen, dass ihnen dort geholfen wird.
Entsprechend niedergeschlagen machen wir uns an die Arbeit, müde sind wir auch, denn Odin hat uns auch in der Nacht auf Trapp gehalten. Anscheinend findet er Menschen so toll, dass er auch nachts spielen will.

Es regnet und alles ist grau in grau. Das passt zu unserer trüben Stimmung und immer wieder schauen wir auf unsere Smartphones, ob es etwas Neues gibt.

Wir räumen auf und schieben hin und her, aber so richtig „kommen wir nicht in die Pötte“.
Das Wetter hindert uns auch daran, da wir kaum etwas nach draußen bringen können, ohne selber durchnässt zu werden.

Schweigend arbeiten wir und nachdenklich.
Wäre alles einfacher, wenn wir ein richtiges Tierheim hätten? Eines aus Steinen und Ziegeln, mit Türen, die richtig schließen, mit Boxen für die Hunde? Einem tollen Auslauf? Mit einem richtigen Dach und Fenstern, die nichts mehr durchlassen, wenn sie geschlossen sind? Räume mit Heizungen, Isolierstationen, Quarantäneabteilungen und einer Küche?
Nicht so etwas wie das hier. Eine ehemalige Schweinezuchtanlage!

Bestimmt wäre es einfacher.

Als hätten wir uns abgesprochen, hören wir auf zu träumen und gehen zu den Hunden.
Sich um sie zu kümmern, macht uns mehr Freude, obwohl wir wissen, dass wir nun am nächsten Tag doppelt so schnell oder doppelt so viel zu arbeiten haben.

Wir hocken uns zwischen unsere Fellnasen und genießen die Aufmerksamkeit. Sich in dem weichen Pelz zu vergraben, angesprungen und bedrängt zu werden, öffnet unsere Seelen und tut auch den Hunden gut.
Wir können sogar lachen.
Erstaunlich ist doch, dass selbst die Hunde, die anfänglich sehr skeptisch sind und extrem zurückhaltend, sich von der allgemeinen Stimmung anstecken lassen und am Ende auch in dem Pulk der zu knuddelnden Hunde herumtoben.

Keine Nachricht aus der Klinik.

 


UNSERE REISE NACH TARGU JIU – EINE REISE DES ELENDS – Tag 1

Zuerst fahren wir mit Odin zum Tierarzt.
Er ist völlig unterernährt und hat den Darm voller Würmer.
Wir sind regelrecht geschockt darüber, wie so ein kleiner Hund dermaßen verwurmt sein kann.
Mit gemischten Gefühlen machen wir uns auf ins Shelter. Natürlich wissen wir in Deutschland immer, was los ist in Rumänien, denn wir stehen in ständigem Kontakt zu unseren rumänischen Kollegen. Trotzdem ist es uns immer mulmig zumute, weil dieses Shelter eigentlich nicht optimal ist für die Hunde und immer irgendetwas Unvorhergesehenes passiert.
Odin ist bei uns und auf dem Weg sehen wir, dass die Zahl der Streuner wieder größer geworden ist. Oder kommt es uns nur so vor, weil sie alle näher ans Shelter rücken?
Wir haben ja auch außerhalb Fressstellen und vielleicht lockt es sie gerade im Winter stärker an.
Odin macht sein erstes Häufchen, kaum, dass wir angekommen sind und es besteht nur aus Würmern. Glücklicherweise sind alle Hunde im Shelter entwurmt. Gar nicht auszudenken, was passieren würde, wenn wir einen dermaßen verwurmten Hund mit hineinbrächten und die Hunde wären nicht geschützt.
Immer wieder sind wir erschrocken, in welch desolatem Zustand sich das Shelter befindet. Aus der Ferne verklärt sich manchmal der Blick, aber jetzt vor Ort und noch dazu im Winter fallen sofort alle Missstände ins Auge.
Vieles ist kaputt, der ganze Müll, teilweise mit Asbest versetzt, liegt immer noch in der hintersten Ecke, weil unsere Tierschützer es einfach nicht schaffen, das auch noch wegzuschaffen.
Es ist einfach zu viel.
Im Vordergrund stehen die Hunde und wir konnten gleich feststellen, dass es ihnen, unter diesen Umständen, gut geht. Sie waren freundlich, aufgeschlossen und wir konnten schnell genug alle begrüßen.
Und wieder hatten wir ein zusammengeschnurrtes Herz, weil wir nicht auf der Stelle für jeden von ihnen einen Adoptanten haben.

Da hoffen wir sehr auf unsere Glücksfellchen-Freunde.

Häufchen Nummer zwei von Odin ist wieder mit Würmen durchsetzt.

Anschließend machen wir uns auf den Weg in die Welpenstube.
Unsere wunderbare Claudia hat bei sich Zuhause fast alle Welpen aufgenommen, die sie und ihre Kollegen im Laufe des Winters gefunden haben. Sie waren teilweise so klein, dass sie noch mit der Flasche aufgezogen werden mussten.
Hier geht uns das Herz auf, denn es ist ein einziges Gewimmel und Gewusel. Ein Quell der Freude.
Wir setzen uns mit Claudia zusammen und versuchen, den Tag ein wenig zu planen.
Fotos wollen wir machen und Videos. Besonders schöne, damit unsere Interessenten in Deutschland sich schnell in unsere Lieblinge verlieben und sie nach Hause holen.

Geplant sind auch umfangreiche Reinigungsarbeiten und die ein oder andere Reparatur.
Ob alles so kommt, wie wir es planen?

 


UNSERE REISE NACH TARGU JIU – EINE REISE DES ELENDS – Ankunft

Wir sind pünktlich gelandet, haben unseren Mietwagen abgeholt und uns auf die etwa 4-stündige Fahrt nach Targu Jiu gemacht.
Der kalte harte Winter hat viele Opfer gefordert. Der Hals ist uns allen wie zugeschnürt, weil so viele tote Hunde am Straßenrand liegen. Hunde jeden Alters, alle ausgemergelt und es sieht so aus, als hätten sie einfach keine Kraft mehr gehabt, weiterzugehen.
Schweigend setzen wir den Weg fort zu „unserem“ Shelter.
Wir sehen viele Streuner in der Nähe von Tankstellen und Ortschaften, weil dort wohl mehr Müll anfällt, als in der freien Wildbahn.
Teils werden sie geduldet, teils werden sie von den Menschen vertrieben.
Am liebsten würden wir sie alle mitnehmen, es zerreißt uns das Herz, aber es geht nicht.

Etwa 80 km vor Targu Jiu fällt uns eine ausgemergelte Hündin auf. Sie kauert sich an eine Hauswand und erst jetzt sehen wir, dass sie einen Welpen schützt. Ein paar Meter weiter liegt ein zweiter im kalten Gras. Schon als wir aussteigen, läuft die scheue Hündin auf und davon. Was mag sie erlebt haben mit Menschen? Nichts Gutes, sonst würde sie nicht einfach ihre Welpen zurücklassen.
Wir sind entsetzt. Der kleine Welpe im Gras ist tot und der andere ist völlig abgemagert und sehr schwach. Wir kämpfen einen inneren Kampf? Was sollen wir tun? Baby nehmen, retten und die Mutter vergessen? Geht nicht.
Baby hierlassen und zusammen mit der Mutter dem sicheren Tod aussetzen? Geht auch nicht. Was sollen wir tun?
Wir beschließen, zu warten. Mit dem Wagen fahren wir ein paar Meter zurück, um uns zu verstecken und hoffen, dass die Mutter wieder auftaucht. In der Hoffnung, sie mit Futter zu locken.
Nichts passiert.
Steif vom Hocken hinterm Auto und der Kälte entschließen wir uns, das Baby zu retten. Vielleicht schafft es die Mutter alleine besser, zu überleben.
Als wir mit dem Welpen, den wir Odin taufen, im Auto sitzen, weinen wir und keiner kann mehr reden.
Wir haben ihn einfach mitgenommen in die Pension, in der wir die nächsten 9 Tage wohnen werden. Dort hat er sofort ein Körbchen bezogen, etwas gefressen und ist dann eingeschlafen.
Wir können immer noch kaum reden, weil wir die Mutter nicht aus dem Kopf kriegen und gehen auch schlafen.

 


Totalschaden und Hilfe benötigt!

DER ERSTE TRANSPORT IN DIESEM JAHR UND GLEICH DER SCHLIMMSTE

TRANSPORTWAGEN TOTALSCHADEN,

DIE VERSICHERUNG ERSTATTET NUR DEN ZEITWERT VON EIN PAAR HUNDERT EURO, DIE EXISTENZ IST WEG.

DAS TEAM VON MARCO PET TRANSPORT SITZT IN DEUTSCHLAND FEST, ABER ALLE HUNDE SIND IN SICHERHEIT

WIR BRAUCHEN EURE HILFE

5-EURO-AKTION

Liebe Glücksfellchen-Freunde,
unsere Hunde kommen immer mit dem gleichen Transportunternehmen nach Deutschland: Marco Pet Transport.
Das ist ein tolles Team, zwei Fahrer, die sich abwechseln und eine Begleiterin, die sich unablässig während tausender Kilometer um die Hunde kümmert.
Dieses Mal war es besonder schlimm. Wir hatten 5 Hunde im Transporter und es fing schon in Rumänien mit einer Schneefront an.
Der ganze Start hat sich verzögert und es ging erst am Freitag los. In Ungarn war die Wetterlage auch nicht besser und bis sie endlich in Österreich angekommen sind, war es schon der 14.Januar 18:00 Uhr abends. Losgefahren sind sie am Freitag den 13. gegen 10:00 morgens.
Vielleicht war das ein schlechtes Datum..
Es gab Verzögerungen wegen des Wetters, Staus wegen Unfällen und am Sonntag, den 15. Januar gegen 14:30 Uhr waren sie dann endlich in Krefeld am Niederrhein angekommen. Dort wurden sie von der Polizei gestoppt und bis das Veterinäramt endlich alles geprüft hatte, waren weitere 3,5 Stunden vergangen.
Alle Nerven lagen blank, aber das Team hat sich dann auf den Weg gemacht zur nächsten Station.
Am Montagmorgen, den 16.Januar gegen 4:30 Uhr ist ihnen dann jemand hinten auf den Wagen gefahren.
In einer beispiellosen Aktion wurden die restlichen vier Hunde, zwei von Glücksfellchen und zwei von einer anderen Organisation abgeholt und den Adoptanten gebracht.
So waren sie wenigstens in Sicherheit.
Jetzt sitzt unser ganz wunderbares Transportteam in Bremen fest, der Wagen hat einen Totalschaden, das gesamte Innenleben muss ausgebaut werden und die Versicherung des Unfallgegners macht Probleme, weil lediglich der Zeitwert erstattet werden soll. Unfassbar, was sie nun regeln müssen. Wir alle versuchen mit vereinten Kräften, den drei Menschen zu helfen.
Sie brauchen einen Leihwagen, der groß ist, damit sie das Innenleben zurückbringen können nach Rumänien.
Im Moment sitzen sie in einem Hotelzimmer und versuchen auf Englisch, mit der Versicherung zu verhandeln. Wir haben uns schon eingeschaltet, aber dort sitzen solche Sturköpfe, die erstmal „alles prüfen“ müssen.
Lauter Menschen, die in unserem schönen Deutschland warm und trocken sitzen, irgendwelche Papiere vor sich liegen haben und in ein paar Wochen entscheiden, ob sie zahlen oder nicht.
Das wichtigste ist jetzt ein Leihwagen und auch ein neuer Lieferwagen muss her. Wir möchten ungern unsere Hunde mit einem anderen Transportunternehmen kommen lassen, denn wir haben nicht die besten Erfahrungen gemacht.
Bitte liebe Glücksfellchen-Freunde, helft uns. Und diesem wunderbaren Team.
Spendet, was ihr übrig habt.
Wir nehmen alles.

Spendenkonto:

Hannoversche Volksbank
IBAN: DE84251900010687242500
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Paypal:
gluecksfellchen@web.de

Als Verwendungszwecke bitte „Transport“ angeben.


Macht Mit!

Wir wurden ausgewählt für eine Aktion beim Tierschutzshop. Futter statt Böller heißt die Devise und wir machen da natürlich alle mit.

Wie es geht? Ganz einfach: Klickt auf das Banner unter diesem Post und ihr werdet direkt an den Tierschutzshop weiter geleitet. Dort angekommen müsst ihr nur Glücksfellchen auswählen und dann kann es los gehen. Wir bekommen einen dicken Bonus, wenn wir eine bestimmte Marke knacken, also haltet euch ran. Unser Team war begeistert und wir haben auch alle schon selbst gespendet.

Vielen Dank an euch und einen guten, hoffentlich böllerfreien,  Rutsch ins Jahr 2017.


Nur für Mitglieder!

Da flattert was ins Haus, liebe Glücksfellchen-Mitglieder. 🎉🎊

Unsere erste eigene Vereinszeitung.

Wir haben gebastelt und gefeilt, verworfen und wieder neu geschrieben.
Das Ergebnis liegt bald im Briefkasten.
Stöbern und blättern, lesen und schauen Sie.
Wir hoffen, dass die erste Ausgabe gefällt, denn wir sind entschlossen, weitere zu veröffentlichen.
Wir werden sie erweitern mit hofentlich interessanten neuen Rubriken.

Für Kritik, Anregungen, Ideen und natürlich Vorschläge sind wir jederzeit empfänglich.

Wer auch solch eine tolle Zeitschrift bekommen möchte, hat es ganz leicht. Sie ist zwar nicht käuflich zu erwerben, aber es gibt sie trotzdem.
Einfach Mietgliedsantrag auf unserer Seite http://gluecksfellchen.eu/mitglied-werden/ ausdrucken, an uns senden und schon erhält man regelmäßig unsere Vereinszeitung.

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Weihnachtsaktion!

🎄🎄🎄 Weihnachten für Hunde in Not 🎄🎄🎄

Für die Menschen haben heute viele Weihnachtsmärkte deutschlandweit eröffnet. Wir können uns viele Leckereien kaufen. Doch was ist mit all denen, die sich nicht selber versorgen können, geschweige denn etwas Leckeres kaufen können? Damit die Hunde in Rumänien in der so genussgeprägten Zeit vor Weihnachten auch etwas genießen dürfen, haben wir eine tolle Aktion mit Barfers-Corner!

Ihr könnt online eine Bestellung aufgeben und die Leckereien werden gesammelt und direkt nach Rumänien zu unseren Hunden geschickt, um den Fellnasen vor Ort auch ein kleines Weihnachten zu bescheren. 🎄🌟

Ihr könnt alle nicht gefrorenen Artikel auf die Reise nach Rumänien schicken. Vor allem Kauartikel wie Rinderkopfhaut sind für die Hunde sehr wichtig, damit ihre Zähne gepflegt werden. Bitte dafür einfach eine Bestellung aufgeben und unter den Versandoptionen „Glücksfellchen Weihnachtsaktion“ auswählen. Bezahlt werden kann per Paypal oder auf Rechnung. Vor Weihnachten gehen dann alle bis dahin gekauften und bezahlten Artikel auf die Reise nach Târgu Jiu. Außerdem spendet Barfers-Corner vom Erlös aller verkaufter Artikel 5% zusätzlich an Glücksfellchen!

 


Ein kleines Video.

Für euch, damit ihr sehen könnt, mit wieviel Herzblut wir tagtäglich dabei sind.

Leider ist das Video zu groß für diese Webseite, so dass wir euch auf unseren neu angelegten Youtube-Kanal umleiten müssen.

Bitte klickt hier, um direkt zum Video zu gelangen. Und wenn Ihr schon mal dort seid, hinterlasst doch ein Like und abboniert unseren Kanal, auf dem wir in Zukunft immer wieder neue Videos rund um Glücksfellchen hochladen werden.

 


Aktion!

Die Firma Thai Yoga in Linden Mitte bietet noch bis zum 06.12.2016 eine Thai Massage für nur 35 Euro an. Auch als Geschenkgutschein für später.

45 Minuten wunderbare Entspannung für nur 35 Euro!

Das Beste daran: 5 Euro davon bekommen wir als Spende für unsere Tiere in Rumänien.  Also auf auf. Lasst euch verwöhnen und helft dabei auch noch unseren Hunden.  Klickt oben auf den Link, der zur Facebookseite führt oder ruft direkt an: 01520 2741830

 

***** Dog-Book Tag 9/9 *****

Wir sind wohlbehalten wieder Zuhause angekommen. Ein riesen Dank an euch alle, die uns hier auf unserer Reise begleitet haben und allen die den Hunden gemeinsam mit uns ein sicheres Leben schenken wollen! Die Fahrt war lang und sehr anstrengend, nach allem was wir erlebt haben. Dennoch bringen wir neue Energie und viele Ideen mit, wie wir das Leid etwas eindämmen können. Einen einzigen Hund zu retten bedeutet vielleichtnicht die Welt, doch für ihn bedeutet es die Welt! Die Hunde in Rumänien sind dem Tode geweiht und es gibt nicht viel Hoffnung für die Hunde, doch wenn wir alle zusammenhalten und jeder seinen kleinen persönlichen Teil dazu beiträgt, können wir viel erreichen! 🍀
In den kommenden Tagen werden wir all unser Fotomaterial sichten und sortieren und aktuelle Fotos und Informationen von den Hunden auf Facebook und hier einstellen. Bitte begleitet uns weiter und seid ein Teil davon, wenn den ehemaligen Straßenhunden, die in Rumänien so sehr gehasst werden, das Leben gerettet wird! Teilt unsere Beiträge und schaut in unsere Alben! 🐶

Bitte unterstützt uns mit einer Geldspende, wenn es euch möglich ist. Jeder Euro wird dringend benötigt!

Habt ihr sogar Interesse eine Patenschaft für einen der Hunde zu übernehmen? Mit nur 20 € im Monat könnt ihr einem Hund die sichere Unterbringung und ein gefülltes Bäuchlein schenken. Auch Teilpatenschaften mit 10 € pro Monat sind möglich.

 


***** Dog-Book Tag 8/9 *****

Wir sind bereits auf der Rückreise und wollen euch aber unbedingt noch vom gestrigen Tag erzählen! Mit gemischten Gefühlen haben wir den Tag erlebt. Einerseits Freude und Erleichterung über alles was wir schaffen und anstoßen konnten und in die Wege leiten konnten, aber auch Abschiedsschmerz und Trauer darüber wieder gehen zu müssen.
Morgens haben wir zunächst Luiza abgeholt und sind mit den kranken Hunden zum Tierarzt gefahren. Sara machte keinen guten Eindruck auf uns. Sie ist dünner geworden und hat etwas Fieber. 🙁
Nachdem die Hunde gut versorgt waren haben wir Essen für unsere Arbeiter geholt und sind zurück zum Shelter gefahren. Mit großerFreude haben wir gesehen, dass Viorel bereits das Gestrüpp entlang der Mauern beseitigt hat, um dort die isolierten Hütten platzieren zu können. Auch eine befreundete Tierschützerin aus Deutschland hat uns in Targu Jiu besucht und hat sich liebevoll mit den Welpen beschäftigt. Sie haben geknutscht, gekuschelt und getobt um warm zu bleiben.
Letzte kontrollierende Blicke haben wir auf die neu zusammen gestellten Rudel geworfen um eventuell noch kleine Änderungen vorzunehmen, doch Luiza, Claudia und unsere Pfleger haben natürlich ein Auge darauf.
Dann näherte sich der Abschied. Es war wieder so unendlich schwer… Die vielen erwartungsvollen Blicke, die uns ganz tief berührt haben. Und vor allem der Abschied von Sara viel uns schwer. Wir hoffen, dass ihr Körper die Krankheit besiegen wird! 🍀😔
Als letzte Amtstat haben wir noch die gespendeten Medikamente durchgesehen. Da die meisten nur eine deutsche Beschreibung haben, haben wir uns noch kurz hingesetzt und sie in Englisch beschriftet.

Und nun Blicken wir zurück auf eine extrem ereignis- und arbeitsreiche Woche mit vielen Höhen und Tiefen. Wir freuen uns zwar auch auf unsere Liebsten Zuhause, doch ein Teil unserer Herzen bleibt immer hier!

Bitte unterstützt uns bei unserer Arbeit für die Hunde mit besonderem Augenmerk auf die sichere Unterbringung im kalten Winter Rumäniens.
Wir sind so dankbar für jede noch so kleine Hilfe!

 


***** Dog-Book Tag 7/9 *****

Die Tage beginnen für uns sehr früh. Noch vor den Pflegern sind wir im Shelter bei unseren Hunden. Mit viel Freude und der unermäßlichen Hoffnung nach nur ein wenig Zuwendung und Streicheleinheiten werden wir begrüßt. Wir gehen zunächst durch die Hallen, um alle Hunde zu sehen und zu gucken, ob alle wohlauf sind. Von rechts und links stupsen uns kleine und große feuchte Nasen an. Nachdem alle mit Futter und Wasser versorgt sind haben wir endlich mehr Zeit, um unseren Fellnasen ein paar Streicheleinheiten zu schenken. Wir beschäftigen uns vor allem viel mit den schüchternen Hunden und es ist so wundervoll zu spüren wie nach wenigen Augenblicken die Anspannung aus ihrem Körper nachlässt und sie beginnen sogar ein wenig zu genießen.
Als später Luiza, Claudia und die Pfleger eingetroffen sind, haben wir noch viel besprechen können. Wichtig für uns bei dieser Reise ist vor allem, dass wir uns auf die Unterbringung der Hunde während des kalten Winters in Rumänien konzentrieren. Zusätzlich haben wir Zwinger vergrößert und die Hunde in größere Gruppen zusammengeführt. Über Tage hinweg haben wir beobachtet, wie die Hunde zusammen agieren und ob ein Hund lieber in eine andere Gruppe sollte. Dabei haben wir wieder viel über die Hunde und ihre ganz unterschiedlichen Charaktere erfahren können.
Und unser tägliches Fazit ist, dass wir einfach die wundervollsten Hunde der Welt haben! Sie sind so liebevoll, anhänglich und verschmust. Und auch die Menschen vor Ort tragen einen riesen Teil dazu bei. Unsere Hunde sind quasi das Barometer für die Arbeit unserer Pfleger. Denn sie werden jeden Tag freudestrahlend und wild wedelnd empfangen. Es ist ein großes Glück, in Rumänien so tolle Pfleger zu haben! 🍀🐶 Sie kooperieren toll und engagieren sich jeden Tag mit, damit es den Hunden so gut wie möglich geht. Das geht von der Sauberhaltung der Gehege und des Außengeländes über die Verpflegung mit Futter und Wasser bis hin zur Unterstützung bei der medizinischen Versorgung, obwohl wir nicht viel für ihre Arbeit bezahlen können. Ein riesen Dank dafür!
Doch trotz allem, was schon ganz gut klappt, hapert es dennoch an anderen Stellen. Immer wieder werden das nötige Handwerkszeug, Baumaterialien, Futter, sauberes Wasser und Medikamente benötigt und zusätzlich die sichere und warme Unterbringung im Winter. Es gibt immer so viel zu tun.

Bitte unterstützt uns! Wir sind dankbar für jede noch so kleine Hilfe von euch!

🍀 Unser Spendenkonto 🍀

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Verwendungszweck: Winterfest

Herzlichen Dank!
Euer Team von Glücksfellchen Tierhilfe e.V.


Bettina Bergwelt

Vor einiger Zeit hat uns Frau Bettina Bergwelt mit einer Fotografin bei einem Transport besucht und einen ganz tollen Bericht darüber geschrieben.

Wir möchten euch diesen Bericht ans Herz legen. Toll geschrieben und fantastische Foto’s.

Bitte schaut ihn euch mal an unter:

Hoffnung für Straßenhunde: Die Tierretter vom Verein „Glücksfellchen“

 

 

 


***** Dog-Book Tag 6/9 *****

Ungeschützt im Regen und der Kälte😢

Es regnet in strömen in Targu Jiu, wir versuchen händeringend jede Ecke, die vor der Kälte und dem Regen schützt, bewohnbar zu machen, räumen Bauschutt und Asbest weg und verbringen kostbare Zeit in Baumärkten, um unsere Helfer vor Ort mit den notwendigsten Hilfsmitteln zu versorgen.
Durch das handfeste Zupacken sehen wir schnell, wie häufig es an den notwendigsten Dingen fehlt und unter welch erschwerten Bedingungen die Leute hier arbeiten.

Wir sind dankbar für jede noch so kleine Hilfe von euch:

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Euer Team von Glücksfellchen Tierhilfe e.V.

 

 


***** Dog-Book Tag 5/9 *****

Die Zeit hier ist wundervoll, doch auch sehr Kräfte zehrend. Aber es lohnt sich alle mal. Die Hunde geben uns so viel wieder und laden unsere Akkus gleichzeitig wieder auf. Heute hat uns ein Mann zwei Welpen in einer Plastiktüte gebracht. Er hat sie auf der Straße gefunden. Sie sind total verängstigt, schwach, ausgehungert und dehydriert. Sie werden nun erstversorgt und kommen hoffentlich bald wieder zu Kräften. Was mit ihrer Mutter passiert ist, wissen wir leider nicht. 😔
Außerdem haben wir begonnen, Pläne für den Winter zu machen. Wir brauchen dringend Winterfeste Hundehütten!!! Vorerst wird Stroh, Decken und Pappe die kleinsten vor der Kälte schützen. Eine isolierte Hütte kostet 140€. Wir benötigen mindestens 10 Stück. Bitte helft uns das Geld für die Hütten zusammen zu bekommen!

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Hannoversche Volksbank
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BIC: VOHADE2HXXX

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Verwendungszweck: Hundehütten

Herzlichen Dank!
Euer Team von Glücksfellchen Tierhilfe e.V.

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***** Dog-Book Tag 4/9 *****

Die Zeit vergeht so unfassbar schnell! Nun ist bereits der vierte Tag vorbei. Wir schauen wieder auf einen arbeitsreichen, aber auch sehr emotionalen Tag zurück. Eine junge Hündin wurde mutmaßlich von einem Auto angefahren. Was treibt die Leute dazu? Wollen sie so ihren Frust los werden? Wir können es einfach nicht verstehen… Nun ist sie schwer verletzt beim Tierarzt und kämpft um ihr Leben. Wir hoffen so sehr, dass sie es schafft. 🍀
Zurück im Shelter haben wir viele Fotos und Videos für euch von den Hunden gemacht und uns die Charaktere der Hunde angesehen, um sie besser beschreiben zu können. Außerdem wurde ein Sichtschutz zu einem der Nachbarn errichtet, da er nicht so ein großer Hunde-Fan ist und eine der Spielhallen wurde in zwei Bereiche geteilt, damit die Welpen altersentsprechend aufgeteilt werden können.
Puh, und nun fallen wir wieder total erschöpft ins Bett und freuen uns bereits auf den morgigen Tag! Wir genießen jede Minute, die wir hier sein können und helfen können! 🍀

Bitte helft auch ihr mit! Mit einer Geld- oder Sachspende oder einer Patenschaft. 🐶

Bei Interesse an einer Patenschaft schreibt uns bitte eine private Nachricht.

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Euer Team von Glücksfellchen Tierhilfe e.V.

 


Unsere Hunde!

Hier sind weitere Videos, die heute am 20.10.2016 im Shelter aufgenommen wurden. Diese wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten 🙂

 


***** Dog-Book Tag 3/9 *****

Wir sind immer wieder überwältigt, wie toll unsere Hunde sind! Wir sind so verliebt! Nach anfänglicher Schüchternheit tauen sie so schnell auf und genießen die Nähe zu uns.
Und nicht nur die Hunde sind wunderbar, auch die Menschen, mit denen wir vor Ort zusammen arbeiten! Gerade unsere Tierärzte, die sogar außerhalb der Öffnungszeiten für die Hunde und uns da sind. Ella ist bei einen kleinen Rauferei ab Fuß verletzt worden. Dr. Popescu war sofort zur Stelle und ist noch mal in die Praxis gekommen. Die Wunde wurde genäht und sie durfte über Nacht dort bleiben. Heute Morgen haben wir sie wieder abgeholt und die Wunde sieht gut aus. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle, an all die tollen Menschen, die uns und den Hunden helfen.

Bitte helft uns mit einer Spende, um die Hunde so gut es geht versorgen zu können.

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Euer Team von Glücksfellchen Tierhilfe e.V.

 

 


***** Dog-Book Tag 2/9 *****

Nun liegt der erste Tag hinter uns. Wir waren von morgens bis abends mit unseren Hunden zusammen, haben die Nähe zu ihnen genossen, Fellpflege gemacht und ganz wichtig… gaaanz viel gekuschelt! 🐶
Sarina wurde zum Tierarzt gebracht, weil vermutet wird, dass sie Probleme mit der Bauchspeicheldrüse hat. Es wurde Blut abgenommen, was in ein Labor geschickt wird. Nun heißt es abwarten.
Am Nachmittag sind wir noch zu Claudia nachhause gefahren, um dort die Hunde zu sehen. Sie kümmert sich so unglaublich toll um verletzte und schwache Welpen und zieht sie liebevoll groß.
Nach diesem langen und erfüllten Tag fallen wir nun müde und zufrieden ins Bett, mit lauter Vorfreude und Ideen für die nächsten Tage.

 

 

 


***** Dog-Book Tag 1/9 *****

Wir sind gut in Targu Jiu angekommen. Der Weg war lang und durch die rumänischen Straßenverhältnisse auch etwas beschwerlich. Tod gefahrene Hunde und Streuner säumen den Straßenrand. In den Koffern ist so wenig Kleidung wie möglich, dafür viel Futter und Medikamente. Diesen Moment vergisst man nicht, diese großen ungläubig schauenden Augen, wenn man einem der Streuner Futter vor die Nase stellt. Völlig ausgemergelt und hungrig stürzen sie sich auf die wohl beste Mahlzeit ihres Lebens, doch immer auf der Hut vor Gefahren. Der Anreisetag gestaltet sich oft so, dass wir unterwegs oft halten, um Futter zu verteilen um das Bäuchlein der Hunde wenigstens für die nächsten Stunden füllen zu können. Oft treffen wir auch Menschen in den Gegenden und versuchen Sie dazu zu bewegen, den Hunden hin und wieder Futter und Wasser zu bringen.

 

 

 


Futterlieferung.

Gestern kam unsere Futterbestellung in Targu Jiu an. Volle Bäuche sind somit erstmal wieder gesichert. Dank EUCH!

Vor allem durch die Futterpatenschaften ist es uns möglich unsere Fellnasen im Shelter gut zu versorgen. Dafür möchten die Hunde und natürlich auch unser Team DANKE sagen. Ohne euch wäre das nicht möglich.

Wer interesse daran hat eine Futterpatenschaft zu übernehmen, kann sich unter „Wie kann ich helfen“ informieren.

Weiterhin ist jetzt auf der Homepage unter „Hunde“ auch wieder ein aktuelles Album „Paten gesucht“ verfügbar. Alle Hunde in diesem Album haben noch keinen Futterpaten und wir würden uns unendlich freuen, wenn diese Schätze auch einen Paten an Ihrer Seite hätten.

Also einfach einen Hund aussuchen, den Antrag auf Futterpatenschaft ausfüllen und einer Fellnase ein volles Bäuchlein sichern. Wenn gewünscht werdet Ihr dann in die Patengruppe auf Facebook aufgenommen, wo Ihr dann auch mit neuen Bildern eures Patenhundes versorgt werdet und euch mit anderen Paten austauschen könnt.

Interesse geweckt? Dann los 🙂

 


Pate werden. Leben retten!

Sie können leider keinen Hund aufnehmen, möchten aber trotzdem nicht tatenlos zusehen und das Elend der Hunde in Rumänien mindern?

Dann übernehmen Sie eine Patenschaft und unterstützen Sie so die armen Tiere.

Unter dem Reiter „Wie kann ich helfen“ finden Sie die unterschiedlichen Patenschaftsmodelle und können dort direkt einen Patenschaftsantrag ausfüllen.

 


 

Liebe Glücksfellchen-Familien,

nachdem wir im April einen so wunderbaren Nachmittag mit euch und euren Lieblingen verbracht haben, möchten wir gern wieder zu einem gemütlichen Spaziergang und Plaudereien einladen, während unsere Fellnasen gemeinsam ausgelassen über die frisch gemähten Wiesen und Felder toben können.

Der zweite Spaziergang findet am Sonntag, den 28.08.16 um 15 Uhr im schönen Deister statt. Erst werden wir mit den Hunden ein bisschen über den Süntelrundweg schlendern, wenn dann alle erschöpft und glücklich sind, stärken wir uns im Hofcafe Flegessen (bekannt für den leckersten Kuchen im Süden Niedersachsens). Das Hofcafe befindet sich in einem Dorf hinter Springe auf dem Hof eines ehemaligen Bauernhofes, sicher eingezäunt und weitläufig. Wir haben eine Reservierung vorgenommen, sie wissen also von unserem Rudelauflauf 😉

Die Adresse ist Hofcafé Flegessen Gülichstraße 28 31848 Bad Münder am Deister http://www.hofcafe-flegessen.de/

Wir freuen uns riesig, euch und eure Fellnasen wiederzusehen und eventuell neue Adoptanten kennenzulernen, uns mit euch über alltägliche Hundesorgen zu amüsieren und Ratschläge zu erteilen und- natürlich am Wichtigsten: Ausgiebig zu kraulen, zu spielen und zu schmusen!

Viele liebe Grüße und ein wunderbares Wochenende euch, Euer Glücksfellchen-Team

 


 

Die Lokalpolitiker in Targu Jiu haben eine groß angelegte Hundefang-Aktion ins Leben gerufen. Von morgens bis abends sind sie unterwegs, legen Giftköder aus, jagen und fangen die Hunde, bringen sie in ein öffentliches Tierheim, von dem aus sie nach zwei Wochen in eine Tötungsstation gebracht werden und sammeln die vergifteten Hunde nach qualvollenm Todeskampf ein. Jeder Hund, ob tot oder lebendig, bringt ihnen Geld. Statt die Gelder, die von der EU kommen in flächendeckende Kastrationsaktionen zu investieren, wird ein kompletter Wirtschaftszweig zum Leid der Hunde am Laufen gehalten! Sogar die Polizei hilft dabei die Hunde zusammenzutreiben.

Luiza war schon mehrmals bei der Polizei, weil sie mitbekommen hat, dass Hunde oder Welpen getötet werden sollen. Sie wurde ausgelacht und für verrückt erklärt. Es ist grausam und wir fühlen uns hilflos…

Doch wir geben nicht auf! Wir arbeiten weiter, Tag und Nacht, klären auf und stellen Kastrationsaktionen auf die Beine! Schaut euch bitte das Video an! Es ist zwar auf Rumänisch, doch die Bilder sprechen für sich!

Wir werden weiter über die Situation in Targu Jiu berichten.

 

Hier geht’s zu Video

 

 


 

Auch unser ehemaliges Sorgenfellchen Charlie war wieder mit in der Klinik. Nachdem er absichtlich vor ein Auto getreten wurde und zum Sterben zurück gelassen wurde, sind wir überglücklich, dass er sich so toll erholt hat! Die Prothese, die seinen Knochen von innen stützt wird wieder entfernt und er wird sein Bein wieder ganz normal benutzen können! Danke an Luiza und Claudia und das großartige Tierarzt Team in Craiova!

Bitte helft uns die Behandlungskosten für Charlie tragen zu können! Leider gaben wir das Geld für die letzte OP noch nicht ganz zusammen. Jeder Euro wird dringend benötigt!

Unser Spendenkonto:

Hannoversche Volksbank
IBAN: DE84251900010687242500
BIC: VOHADE2HXXX

oder per Paypal:
gluecksfellchen@web.de

Verwendungszweck: Charlie

Vielen Dank von ganzem Herzen!
Euer Team von Glücksfellchen Tierhilfe e.V.

 


 

******* Dog-Book – Tag 10/10 *******

Wir sind wieder gut Zuhause angekommen, doch unser Tag fing sehr traurig an. Unsere kleine Leni hat den Kampf gegen den Virus nicht geschafft. Sie war so tapfer und wir haben alles getan, was wir konnten. Es bricht uns das Herz, aber nun geht es ihr besser. Alles Gute kleiner Schatz! 😟 Doch wir konnten auch ein Leben retten. Auf dem Weg nach Sibiu zum Flughafen konnten wir eine kleine Hündin bei einer Tankstelle an einer Hauptverkehrsstraße gefunden. Sie ist sehr anhänglich und lieb, doch sie hätte höchst wahrscheinlich nicht mehr lange überlebt oder bei nächster Gelegenheit Welpen bekommen. 🙁 Außerdem haben wir festgestellt, dass sie Schmerzen im Genitalbereich hat und beim Nachsehen entdeckt, dass sie einen Sticker-Tumor hat, der schnellstens behandelt werden muss. Wir haben beinahe unseren Flug verpasst und haben verzweifelt versucht, jemanden in Sibiu zu finden, der die Hündin versorgen kann. Dann haben wir tatsächlich eine tolle Frau von der Organisation Animallife e.V. erreichen können, die direkt zum Flughafen kam und die kleine Suzie übernommen hat und sogar eine tolle Pflegestelle für sie gefunden hat. Sie ist mit ihr direkt zum Tierarzt gefahren, um sie untersuchen und behandeln zu lassen. Lieben Dank dafür auch noch mal an dieser Stelle! Sobald sie gesund ist darf sie in ein neues Leben starten und wir suchen ein wundervolles Zuhause für den Schatz. Bis dahin müssen wir allerdings pro Tag 5€ an die Pflegestelle als Unterhalt zahlen und auch die Behandlungskosten müssen gedeckt sein.

 


 

***** Dog-Book Tag 9/10 *****

Nun geht unser letzter Tag bei unseren traumhaften Schätzen zuende. Die Zeit verging viel zu schnell. Doch wir fahren mit einem guten Gefühl nach Hause. Wir haben unglaublich viel geschafft und viele Dinge konnten angestoßen werden. Die Hallen sind fast fertig. Einige Kleinigkeiten fehlen noch, die in den nächsten Tagen folgen werden.

Herzlichen Dank für eure Unterstützung! Hier kommt ein kleiner Vorgeschmack.

 

 


***** Dog-Book Tag 8/10 *****

Heute ist endlich der Sand gekommen und die Hallen sind fast fertig gefüllt. Unsere Schützlinge haben sooo viel Spaß! Auch die Baustelle wurde direkt in Beschlag genommen. Außerdem standen auch wieder Tierarztbesuche auf dem Plan. Leni geht es leider immer noch nicht besser. Sie ist über Nacht wieder bei uns in der Pension. Morgen Früh geht es wieder direkt in die Klinik. Auch Smilla wird uns begleiten, damit ihre Fäden gezogen werden, da sie am kommenden Wochenende endlich in ihr Zuhause reisen darf. 🍀 Sie kommt so klasse mit ihren 3 Beinchen zurecht. 9 Hunde dürfen diese Woche auf große Reise gehen. Dafür wurden heute auch die EU-Pässe ausgestellt. Es ist so unglaublich, was unsere Tierschützer hier vor Ort alles leisten. Am Nachmittag waren wir noch bei dem Bürgermeister in Rovinari, einem kleineren Nachbarort von Targu Jiu. Dort gibt es einige Mienengelände, wo sehr viele Streuner leben und auch auf den Straßen sind überall Hunde zu sehen. Um das Leid reduzieren zu können, planen wir auf einem der Mienengelände 110 Streuner zu kastrieren. Der Bürgermeister hat uns sein Einverständnis dafür gegeben. Wir sind sehr froh über seine Aufgeschlossenheit.

 

 


******* Dog-Book – Tag 7/10 *******

Die Zeit vergeht viel zu schnell und jeder Moment hier ist so kostbar! Nur noch zwei volle Tage und dann ist schon wieder Abreise. Heute haben wir die Hunde versorgt und waren wieder mit unseren kleinen Notfellchen beim Tierarzt. Leni ging es heute Morgen sehr schlecht. Im Laufe des des Tages wurde es dank Infusionen besser. Wir hoffen, dass es weiter besser werden wird. Moby geht es gut! Ein weiterer Welpe wird morgen operiert. Er wurde mit seinen 3 Geschwistern über den Zaun geworfen und sein Hinterbein wurde dabei gebrochen. Gott sei Dank ist es ein einfacher Bruch. Später haben wir für die neuen Hallen eingekauft. Morgen kommt der Kies. Leider konnte er heute wegen starkem Regen nicht gebracht werden. Dann können wir die Hallen endlich einrichten. Wir zeigen sie dann direkt im nächsten Tagesbericht.

Bitte helft uns den vielen Fellnasen helfen zu können. Es sind so viele Notfellchen auf den Straßen. Es ist furchtbar, doch wir wollen helfen, so viel wir können!

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Euer Team von Glücksfellchen Tierhilfe e.V.

 

 


 

******* Dog-Book – Tag 6/10 *******

Herzliche Grüße aus Rumänien an euch! Bei 34 Grad im Schatten haben wir dennoch wieder richtig rangeklotzt. Die Böden in beiden Hallen sind fertig verschlossen. Morgen werden sie mit Kies aufgefüllt und können eingerichtet werden. Viele Hunde können den Auslauf während den Arbeiten schon genießen und wir schauen welche Hunde gut miteinander auskommen. Heute Abend haben wir dann über 20 Welpen impfen lassen und entwurmt und die schwachen und kranken Fellnäschen versorgt. Dem kleinen Moby geht es schon viel besser. Er scheint über den Berg zu sein und wir sind heil froh! Doch die kleine Leni ist sehr schwach. Gerade in der Pension hat sie noch eine Infusion bekommen. Wir hoffen so sehr, dass sie es schaffen wird.

Bitte helft uns den vielen Fellnasen helfen zu können. Es sind so viele hilfsbedürftige Hunde auf den Straßen. Es ist furchtbar, doch wir wollen helfen, so viel wir können!

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******* Dog-Book – Tag 5/10 *******

Wir haben heute unglaublich viel geschafft und sind völlig erschöpft! 5 Welpen haben wir an einer viel befahrenen Straße gefunden. Einer hat ein gebrochenes Beinchen. Und an einer anderen Stelle wurde eine Mutter mit ihrem Welpen ausgesetzt. Sie sind gut genährt, was darauf schließen lässt, dass sie noch nicht lange auf der Straße gelebt haben können. Alle Notfellchen sind versorgt und unserem kleinen Sorgenkind Moby geht es zum Glück etwas besser. Er hat Infusionen mit Medikamenten bekommen und hat endlich etwas gefressen! Außerdem sind die Hallen größtenteils gesäubert und die Schächte in der ersten Halle bereits verschlossen. Zwischen den Hallen wurden Zäune mit Toren gebaut, damit die Hunde sich hier auch frei bewegen können. Einige sind bereits draußen. Wir sind überglücklich so viel geschafft zu haben.

Doch nun brauchen wir EURE Hilfe, um die Kosten für den Ausbau der Hallen und unsere Notfellchen tragen zu können.

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******* Dog-Book – Tag 4/10 *******

Wir sind einen großen Schritt weiter!!! Wir hatten große Probleme mit dem Vermieter unseres Grundstücks. Als der Vertrag geschlossen wurde, war abgesprochen, dass die Hunde auch draußen sein dürfen, doch das Abkommen hat er widerrufen, da der Freilauf zu nah an dem Nachbarn dran ist und er keinen Ärger mit ihm wollte. Die rumänische Mentalität beinhaltet aber leider auch, dass es normal ist seine Meinung von heute auf morgen wieder zu ändern. Wir waren stinksauer und verzweifelt… Doch wir haben erneut das Gespräch gesucht und eine Lösung finden können, den Hunden mehr Auslauf bieten zu können. Gegenüber des Shelters sind zwei weitere Hallen, die nun als Spielplätze ausgebaut werden. Die Fronten sind offen und drinnen ist es kühl und vor der prallen Sonne geschützt. Auch ein Stück von dem Aussengelände darf nun genutzt werden. Morgen früh beginnen wir mit dem Aufräumen und Ausbauen der Hallen. Der Schutt muss raus und die Schächte geleert und geschlossen werden. Dafür musste viel Material besorgt werden. Umgerechnet kosteten die Materialien rund 1000€. Doch die Bodenplatten waren leider erst für eine Hallenseite vorrätig. Sprich es werden noch mal rund 800€ dazu kommen. Wenn alles gut läuft werden die Hallenböden morgen Abend fertig sein. Wir haben dafür zum Glück noch weitere Helfer finden können. Uns fällt ein riesen Stein vom Herzen!!!

Doch nun brauchen wir EURE Hilfe, um das Vorhaben finanzieren zu können. Bitte helft uns, die Bedingungen für die Hunde weiter verbessern zu können!

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******* Dog-Book – Tag 3/10 *******

Heute war ein sehr heißer Tag in Rumänien. Die Hunde haben gespielt, im Schatten entspannt und ein Bad genommen. Doch leider ist dieser Luxus nicht täglich möglich. Die Zeit ist knapp und die Arbeit viel. Wir haben mit dem Vermieter des Geländes sprechen können und ein neuer Auslauf ist in Planung und wir hoffen ihn die nächsten Tage noch fertig stellen zu können. Doch das wichtigste ist, dass unsere klrinen Schätze schnell ein schönes Zuhause finden und die Zuneigung bekommen, die sie so dringend brauchen! Bitte hört euch um und zeigt unsere großartigen Hunde!

Ausserdem mussten auch wieder Notfellchen versorgt werden. Ein kleiner kranker Welpe wurde gefunden. Er ist völlig abgemagert und frisst nicht. Unser Tierarzt war zum Glück gerade dort und hat ihn kurz ansehen können. Morgen werden wir hoffentlich mehr wissen.

 

 


******* Dog-Book – Tag 2/10 *******

Ein arbeitsreicher Tag geht zuende. Nachdem ein paar organisatorische Dinge geregelt wurden, haben wir uns um die Hunde im Shelter gekümmert. Die Fenster mussten wegen der Hitze ausgebaut werden und die Hunde versorgt werden. Viele neue kleine Gesichtlein haben uns mir grossen Augen angeguckt und alle hofften auf ein klein wenig Liebe und Aufmerksamkeit! Es zerreißt uns das Herz, sie so nach Liebe bettelnd zu sehen und wir hoffen für jeden einzelnen, dass er ein wundervolles Zuhause finden wird!
Nach der Versorgung hatten wir noch etwas Zeit um mit dem Leinentraining zu beginnen. Sie haben es großartig gemacht und sich für euch von ihrer besten Seite gezeigt. 😍

Bitte helft uns, die uns gestellten Aufgaben meistern zu können. Wir brauchen eure Treue und Unterstützung und aber auch finanzielle Hilfe.

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******* Dog-Book – Tag 1/10 *******

Seit heute sind wir wieder in Rumänien um tatkräftig bei der Versorgung der Hunde helfen zu können und unsere Auffangstation weiter ausbauen zu können. Doch selbst der Abreisetag hat uns Eindrücke für eine ganze Woche beschert. Auf dem Weg von Sibiu nach Targu Jiu ist uns eine Gruppe kleiner Hunde aufgefallen. Zwei Weibchen und zwei Welpen. Alle total unterernährt und die Haut ist vor dehydrierung ganz unelastisch. Eines der Weibchen hat ein gebrochenes Bein und läuft wohl schon etwas länger auf dem mittlerweile Wunden eingeknickten Fussrücken. Das andere Weibchen hat einen riesigen Tumor am Bauch. Alle sehr schwach. Ausserdem haben wir einen jungen Hund mitgenommen, der neben mehreren Bienenstöcken angekettet war. Er ist ein junger Hundebub – wunderschön! – doch seine Bänder sind ganz verkürzt, wegen der geringen Bewegungsfreiheit. Doch das wird sich mit der Zeit wieder bessern.
Bei Luiza angekommen, waren wir erschrocken, wie viele Welpen dort sind. Es ist Welpenzeit und die Gehege platzen aus allen Nähten. Auch unsere Notfellchen haben wir versorgt. Doch Bilder sagen mehr als 1000 Worte…

Bitte helft uns, die uns gestellten Aufgaben meistern zu können. Wir brauchen eure Treue und Unterstützung und aber auch finanzielle Hilfe.

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Urlaub mit Hund

Urlaubszeit ist die schönste Zeit des Jahres.
Mit wachsender Vorfreude zählt man die Tage, bis es endlich losgeht
und man dem stressigen Alltag entfliehen und die Seele baumeln lassen kann.
Die verbleibende Zeit verbringt man damit, nach den besten Stränden, schönsten Häusern und friedlichsten Gegenden zu suchen.

Doch dann stößt man unweigerlich auf die allseits bekannte und von vielen gefürchtete Anmerkung:
HUNDE NICHT ERLAUBT.

Was nun? Man hatte sich doch geschworen, den geliebten Vierbeiner überall mit hinzunehmen, denn was ist ein Urlaub, wenn die Familie nicht komplett ist?

Um dieses Problem zu lösen, haben wir uns auf die Suche nach den besten Regionen für die Ferien mit Hunden gemacht.
Hier zwei Beispiele für unvergesslich schöne Urlaubserlebnisse mit der ganzen zwei- und vierbeinigen Familie.

Zu jeder Jahreszeit besonders beliebt sind die Gegenden rund um Cuxhaven.
Die vielfältige Natur lädt zum Herumstreifen ein, ob mit einer Wattwanderung von Sahlenburg bis nach Neuwerk,
auf dem Erkundungspfad in den wunderschönen Cuxhavener Küstenheiden oder ganz einfach beim Herumtoben und anschließendem Sonnen an den ewig langen Hundestränden.

Die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung in dieser Region sind dank der großen Hundefreundlichkeit schier grenzenlos!

Eines unserer Lieblingsferiendomizile sind die hundefreundlichen Wohnungen von Erholung an der Nordsee (www.erholung-an-der-nordsee.de).
Zur Auswahl stehen drei Wohnungen mit Flächen zwischen 63-75qm und jeweils einem eigenen großen Garten, der hoch und sicher eingezäunt ist,
ebenso wie eine gemeinsame “Hundetobeundbuddelwiese“ von ca. 2.500m2 mit hoher Umzäunung.
Die Besitzer selbst haben einen bunten Haufen von vier Hunden und stehen mit Rat und Tat zur Verfügung, zum Beispiel für Tipps zum Thema Ausflugsziele in der Umgebung.
Große, große Empfehlung!

Etwas weiter nördlich, doch ebenso empfehlenswert ist Dänemark als Reiseziel.
Von Norddeutschland aus ist die Fahrt für Hund wie Besitzer ohne viel Stress zu bewältigen und längst vergessen, wenn der Wind durchs Fell weht und die Nase mit Meeresduft erfüllt.
In knapp 15.000 Ferienhäusern in Dänemark sind Hunde willkommen, zwei Drittel davon erlauben sogar mehrere Hunde.

Als Beispiel dient hier die Insel Rømø.
Über die gesamte Westküste erstreckt sich ein feiner, steinloser Sandstrand.
Dort können Hunde nach Herzenslust Tunnelsysteme graben, Treibholz sammeln und mutig in die Wellen springen, doch auch wasserscheue Hunde kommen hier ganz auf ihre Kosten. Die gelassenen Möwen eignen sich hervorragend zum Aufscheuchen,
viele andere Hundebesitzer bringen neue Freunde mit und nach all diesen aufregenden Erlebnissen lässt es sich friedlich in einer Sandmulde schlummern.
An den Stränden reicht eine Schleppleine meist aus, im Herbst und Winter dürfen Hunde sogar ganz frei herumstromern.
Wenn der Vierbeiner trotzdem im Sommer frei laufen soll, gibt es extra dafür angelegte, große naturbelassene Hundewälder, in denen Hund machen kann was er gern möchte, während Herrchen und Frauchen gemütlich picknicken.

Auf der Internetseite von www.fejo.dk, einem freien Ferienhausportal, gibt es Hunderte von Traumhäusern in jeder Preisklasse, viele interessante Fakten über den Hundeurlaub in Dänemark, Bewertungen von Urlaubern mit Hund und eine sehr detailreiche Suchfunktion, unter anderem für Sonderwünsche wie “eingezäuntes Grundstück“ sowie “Anzahl der Hunde“.
Falls man sich ob dieser Masse an Traumhäusern nicht entscheiden kann, hilft der überaus symphatische Kundenservice bei der Auswahl der optimalen Ferienoase mit Hund(en). Natürlich haben wir auch dort zwei Lieblinge rausgesucht:

Die erste Ferienwohnung befindet sich in einem sehr schönen Haus mit insgesamt vier Parteien. Die Wohnung hat einen eigenen Eingang, 80m2 Wohnfläche und bietet Platz für 6 Personen und insgesamt 4 Hunde.
Die moderne, freundliche Einrichtung, Sauna, Whirlpool und ein eingezäunter Garten machen den Aufenthalt perfekt!
Zum riesigen Strand sind es etwa 30 Minuten zu Fuß, mit dem Auto ist man natürlich viel schneller.
Klare Empfehlung! Zu finden ist das Haus auf fejo.dk unter der Haus-ID AR50.

Das zweite Haus liegt mitten im Naturschutzgebiet, sodass Reh und Hase morgens mal Hallo sagen kommen, ansonsten ist es sehr ruhig und idyllisch gelegen. Mit einer Wohnfläche von 72m2 und fast 3.000m2 Grundstücksfläche bietet es Platz für 6 Personen und 3 Hunde.
Gerade in den kälteren Monaten kann man sich nach einem langen Strandspaziergang wunderbar vor dem Kamin im Wohnzimmer aufwärmen und die Stille genießen. Zum Meer sind es etwa 15-20 Minuten Fußweg, der an diesem Ende der Insel nicht so überlaufen ist wie anderswo.
Für einen ruhigen, entschleunigenden Aufenthalt in der Natur ist dieses Haus ideal, auf www.fejo.dk zu finden unter der Haus-ID UF91.

Wir wünschen viel Freude beim Entdecken und losplanen!

Für weitere Empfehlungen nehmen wir gern weitere Vorschläge an, sodass die Suche immer leichter wird und der wohlverdiente Urlaub wirklich zur schönsten Zeit des Jahres wird!

 


 

 

Glücksfellchen-Familientreff

Liebes Familienmitglied,

wie du vielleicht schon weißt, planen wir für die Zukunft regelmäßige Spaziergänge als große Familie rund um Hannover.
Eingeladen sind alle, die eine oder mehrere Fellnasen zu sprichwörtlichen Glücksfellchen gemacht haben.

Ob du Pflegestelle oder Adoptant bist, wir möchten dich sehr gern endlich persönlich kennenlernen, deinen Erfahrungen und Geschichten lauschen, mit dir durch die Natur spazieren und deinen vierbeinigen besten Freund kraulen!

Dadurch können wir auch endlich eine Möglichkeit bieten, dir den Austausch mit anderen Adoptanten zu ermöglichen, von Problemen und glücklichen Momenten zu berichten, Rat einzuholen und neue Freundschaften mit Zwei- und Vierbeinern zu schließen.

Der erste Spaziergang findet am Samstag, den 16.04.2016 um 16 Uhr statt, Treffpunkt ist das Seehaus Isernhagen.
Für das Navi:
Landwehrdamm,
30916 Isernhagen
www.seehaus-isernhagen.de

Nach einem leckeren Kaffee- und Kuchengelage werden wir gemeinsam durch den Wietzepark und am See entlangstreifen, so lange, wie wir lustig sind.

Über deine Teilnahme wären wir sehr erfreut! Gib uns gern eine Rückmeldung, ob wir dich erwarten dürfen.

Für künftige Treffen sammeln wir noch Vorschläge, wo es am Schönsten ist, einzige Voraussetzung ist die Region Hannover mit anliegenden Naturgebieten.

Wir freuen uns auf deine Rückmeldung, entweder über Facebook oder per e-mail an info@glücksfellchen.de
Warme Grüße und einen entspannten Wochenstart wünscht dir das Glücksfellchen-Team

 


 

*** Dog Book „Kastrationsaktion“ – Tag 5 und 6 in Rumänien ***

Egal wo wir hinschauen, es gibt immer etwas zu tun.

Die letzten 2 Tage haben wir uns mit einer der wichtigsten und vor allem nachhaltigsten Aufgaben gewidmet, der Kastration und Sterilisation von Streunern.
Nur so schaffen wir es gemeinsam das Problem der ungewollten Würfe zu verhindern.

Ein grandioses Ärzteteam hat gesten von morgens 07:00 Uhr bis abends 23:00 Uhr insgesamt 39 Hunde kastriert. Heute sind wir im Nachbarort Stanesti und machen weiter. Ein riesen Dankeschön an das tolle Team von „Romania Animal Rescue“ für die großartige Arbeit!

Zusätzlich geht der „normale“ Alltag weiter. 200 Hunde müssen versorgt werden.

Wer unsere Arbeit unterstützen möchte, kann dies gern mit einer kleinen Spende tun. Nur so können wir gemeinsam das Leid der Hunde in Rumänien verringern.

Unser Spendenkonto:
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Oder direkt per PayPal an gluecksfellchen@web.de

Ein ganz großes Dankeschön an alle, die uns bereits unterstützen!

 


 

 

*** Tag 4/7 – wir halten durch! ***

Heute haben wir uns mit 4 unserer Notfellchen ins 100km entfernte Craiova zur Tierklinik aufgemacht. Auch der kleine Lenni, den wir am Morgen allein auf der Straße gefunden haben, hat uns begleitet. Unterwegs sind uns auch noch zwei völlig ausgemergelte kleine Hunde an der Schnellstraße aufgefallen, die wir zum Glück sichern konnten. Chocoloco und Fenja heißen sie und schlafen jetzt erst mal gaaanz viel vor Erschöpfung. Mit 6 Hunden und einem Welpen ging es also weiter.
In der Klinik wurde Lucky erneut untersucht. Bald bekommt er seine ersehnte OP damit er besser laufen kann. Chocos Haut wurde untersucht und behandelt. Und dann hatten wir noch zwei Notfellchen. Ein unfassbar grausamer Mensch hat eine Gruppe von 3 kleinen Hündinnen, die auf dem Gehweg geruht haben, versucht zu überfahren! Sie haben niemandem etwas getan und wollten nur schlafen! Zwei der Mäuse hat er leider erwischt, die dritte ist mit dem Schrecken davon gekommen. Sizzy wurde leicht verletzt, doch ist schwer traumatisiert. Die kleine Smilla hat eine so schwere Fraktur, dass nicht sicher ist, ob ihr Beinchen gerettet werden kann. Aber alle geben ihr bestes und wir hoffen jeden Tag auf das Beste für jeden der süßen Fellnäschen.

 

 


 

*** Klappe die 3. – Tag 3/7 ***

 

Gestern am 3. Tag unserer Reise haben wir unsere Zeit komplett unseren lieben Schützlingen gewidmet. Streicheln, spielen und in Pose werfen. Sie wollen gefallen und geliebt werden, jeder rangt um unsere Aufmerksamkeit. Sie haben es sooo genossen und wir auch. Hoffentlich bekommen sie die ersehnte Zuwendung schon bald in ihrem eigenen Zuhause! Wir konnten viele Videos und Fotos von unseren lieben Fellnäschen machen. Sollte dein Traumhund dabei sein, schick uns einfach per PN einen Screenshot oder beschreibe ihn uns, damit wir dir sagen können wer es ist und nähere Infos geben können.
Sie sind alle sooo bezaubernd.


 

 

*** Dog-Book Tag 2/7 in Rumänien ***

Immer wieder fallen uns die krassen Gegensätze dieses Landes auf: der verrohte Umgang mit Tieren in Ruänien, die unglaubliche Schönheit der Südkarpaten und die Offenheit und Gastfreundschaft einiger Menschen, die uns begegnen. Wir sehen schreckliche Bilder: Pferde, die an den Beinen zusammengebunden auf kargen Wiesen stehen oder bis auf das Skelett abgemagert vor den Karren gespannt. Wir kommen beim Retten eines kleinen Welpen mit einem Mann in Kontakt, der uns zum Essen einladen will und mit Dorfbewohnern, die uns helfen eine Schüssel mit Wasser für die Streuner am Straßenrand zu organisieren. Ein kleiner Welpe taumelt ausgehungert und völlig erschöpft und dehydriert auf die Straße, wir hätten ihn fast erwischt… wir halten an, um den kleinen Kerl zu locken und er kommt uns mit letzter Kraft wedelnd entgegen und setzt sich vor uns hin. Mit Heißhunger verschlingt er das angebotene Futter und schläft erschöpft im Auto ein. Rettungsschlaf nennt er sich…das erste Mal, dass sich unser Kerlchen satt und in Sicherheit fühlen kann.
Im „DCC“ Dog Care Center werden wir schon sehnsüchtig erwartet von Luiza, Claudia und ihrem Team und all den süßen Hunden, die so sehnsüchtig auf ein zu Hause warten, auf einen Menschen, der sie liebt und der ihnen Zeit und Aufmerksamkeit schenkt. Als Lucky kommt und uns abschleckt und viele andere Hunde auf uns zurennen, die vor kurzem noch so verängstigt waren, dass man sie nicht anfassen konnte, wissen wir, wir sind „angekommen“.

 


 

 

*** Reisebericht (1/7) ***

Gestern sind wir in Rumänien angekommen und bereits die Anreise hat uns viele Eindrücke gebracht. Auf der Fahrt von Bukarest nach Targu Jiu haben wir etliche Hunde zählen können. Die meisten abgemagert und einige tragende oder säugende Hündinnen. Als wir an diesem Kiosk einen Zwischenstop einlegten, kamen gleich mehrere Hunde auf uns zu. Darunter auch ein kleiner Welpe. Als wir sie fütterten kamen auch Einheimische dazu. Wir konnten ihnen von unserem Shelter erzählen und warum wir hier sind. Wir zeigten ihnen, wie dankbar die Hunde sind, wenn man ihnen etwas Wasser vor die Tür stellt und füttert. Eine tolle Erfahrung! Ausserdem konnten wir einen kleinen Welpen retten, der völlig desorientiert halb auf der Straße umher lief. Selten haben wir einen so verfloht und verwurmten Burschen gesehen. Er hatte großes Glück und sein Zustand bessert sich von Stunde zu Stunde.🍀

Viele Grüße aus Targu Jiu

 


Auch die Technik darf nicht fehlen.

Luiza Nastase bekommt ihr erstes Smartphone. Dadurch ist sie viel besser mit uns und dem Internet verbunden. So können wir immer aktuell über die Geschehnisse vor Ort berichten und können auch bessere Foto’s und Videos zur Verfügung stellen.

Das Smartphone wir von unserer 1. Vorsitzenden mitgenommen und überreicht, da sie demnächst wieder vor Ort sein wird um weitere organisatorische Dinge rund um den Aufbau des Dog Care Centers (DCC) zu klären.

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Das dritte Wintermärchen!!!

D A N K E an alle unsere treuen Spender – ihr habt das möglich gemacht!!!
Auch Lea „Lea´s little Rescue House“ hat ihre Futterspenden bekommen. Es gab ein regelrechtes Orchester von schleckenden Mäulchen und Zungen für die extra Portion Nassfutter:))

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Und noch ein Wintermärchen!

D A N K E an unsere treuen Spender!!!!!!!

Luiza hat heute die Futterlieferung bekommen für die Shelterhunde und die vielen Futterstellen für die Streuner in der Stadt und in den Bergen.

Ohne eure Hilfe könnten die kleinen Hundemägen nicht gefüllt werden. Für die Streuner auf der Straße ist es die Chance für ihr Überleben im Winter. Ohne Futter sinkt die Immunabwehr gegen Null und die Hunde erfrieren im Schnee!!

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Danksagung

Gestern erreichte uns ein Post vom Musette Shelter und den reichen wir natürlich gerne an euch weiter. Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen. Deswegen auch ein riesiges Danke schön an euch für ganz viele gefüllte Bäuchlein. Ihr seid einfach spitze 🙂

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Kastration in Luizas Shelter

31 Hunde sind am Wochenende ( 27.11. bis 29.11.) in einer Kooperation mit den Ärzten der Smeura bei Luiza kastriert worden.

Luiza war im Dauereinsatz. An Schlaf war kaum zu denken.


Der Winter kommt mit großen Schritten

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Das Futter bei Luiza wird nun langsam knapp und wir sind wieder einmal auf eure Hilfe angewiesen.

Bitte spendet, damit wir für die Hundis Futter kaufen können. Wir brauchen etwa 1600 Kg Futter jeden Monat.

An unserem Barometer  könnt ihr erkennen was noch an Futter fehlt, damit die Tiere über den Monat genug zu essen haben.

Wir schaffen das nur gemeinsam mit euch!